"Versuch nie, auf einem neuen Weg umzudrehen - du weisst nicht, welche Abenteuer dich erwarten."
Montag, 28. Juni 2010
Neue Wege beschreiten?
Liebessaison eröffnet?
Erscheint es mir, oder ist die Liebeszeit wieder voll erblüht? Irgendwie stehen an jeder Ecke verliebte Paare, die einander sehnsüchtige Blicke zu werfen, als würden sie die Welt um sich herum gar nicht mehr wahrnehmen, sondern in ihrer eigenen kleinen Welt leben... Und ich frage mich langsam, ob ich auf sie eifersüchtig sein sollte, da ich zurzeit keinen Freund habe. Andererseits nervt es mich total, wenn ich Leute auf der Strasse wild knutschen sehe und sie auch noch so Schmatzgeräusche von sich geben! Igitt!
Hier ein kleines Szenario: Da sitzt man an seinem freien Tag gemütlich im Strassencafé, denkt sich nichts grosses dabei, möchte sein Non-fat Vanilla Latte geniessen und da sieht man wie das Pärchen am Tisch gegenüber, Mandel-Pingpong spielt und hört ihre schmatzende, saugende Geräusche! Da würde man am liebsten sein Getränk in der nächsten Abfalltonne befördern und in rasantem Tempo verschwinden, um dies nicht länger mitzuerleben.
Aber nein, man bleibt sitzen, versucht in die andere Richtung zu sehen, schliesslich möchte man den Cafébesuch doch noch geniessen können und den überteuerten Kaffee-Latte schon gar nicht unberührt stehen lassen. Wenn man Glück hat, kann man sein iPod auspacken und die Musik so laut stellen, dass fast das Trommelfell platzt - und was passiert?! Man hört sie trotzdem noch! Dann greift man verzweifelt zur eigentlichen Zuglektüre, möchte sich darauf konzentrieren, doch alles ist nutzlos!! Man kann sie einfach nicht übertönen... *schulterzucken*
Sogar in meiner Wohnung bin ich nicht davor geschützt, denn meine Mitbewohnerin hängt immer mit ihrem Freund dort herum und sie knutsche, turteln, flüstern und kichern...was mich teilweise abstosst (ich komme mir wie eine Voyeurin vor, wenn ich genau daneben auf meinem Sofa sitze) und teilweise frustriert, weil ich auch gerne jemanden zum Kuscheln hätte. *seufz* Abhauen möchte ich von da auch nicht immer (vor allem dann nicht, wenn es draussen regnet), schliesslich zahle ich die eine Hälfte der Miete und nicht er (auch wenn es scheint, dass unsere WG sein zw
eiter Wohnsitz geworden ist)!! *uff*
So, jetzt verabschiede ich mich wieder, da im Fernsehen gerade "E-mail für dich" läuft und ich geradezu verliebt bin in diesem Film! :-) Also ist es für mich als Fan ein Muss, dass ich mich jetzt von meinem Notebook loseise und nur noch Augen für den Film habe... *verklärter Blick* Ein bisschen Träumen von einer wundervollen und zufälligen Liebe...ja, genau das brauche ich jetzt. :-)
Freitag, 25. Juni 2010
Phantasiereisen



Dienstag, 22. Juni 2010
Was, wenn doch nicht?
Auf was danach kommt, kann ich keinen Einfluss nehmen und kann nur hoffen, dass ich es doch irgendwie schaffen werde, einigermassen annehmbare Resultate zu erzielen, damit ich weiterhin studieren kann. Es muss einfach irgendwie, denn ein Plan B ist nicht vorhanden und ich möchte auch gar nichts anderes tun!
Ich mag die Menschen, denen ich am Studienplatz begegne und ich mag die meisten Lehrpersonen - trotz komischen Anwandlungen - auch, selbst wenn ich manchmal wütend auf sie werde und sie am liebsten wie die Pest meiden würde. Aber das ist ja normal, als Student hat man immer solche Phasen... :oD
Ausserdem liebe ich diese Stadt, habe mich auf den zweiten Blick in sie verliebt (der erste Blick war etwas zu eingeschränkt gewesen am Anfang) und jetzt wohne ich unter der Woche hier. Wenn ich bedenke, dass ich wieder zurück in mein kleines Dorf müsste, sollte ich die Prüfungen nicht bestehen, bringt mich dieser Gedanke um.
Für mich ist es schon fast zu viel, wenn ich am Wochenende nach Hause zu meiner Mutter muss, um sie zu besuchen. Da geht es keine 5 Minuten und wir haben schon einen handfesten Streit, worauf ich dann sehr angepisst reagiere und mich auf mein Zimmer verziehe. Vonwegen "idyllisches Dorfleben" und "heile Welt"... Nein, ich würde nicht glücklich sein, sollte ich meine Stadt (ich nenne sie sogar schon "meine Stadt") verlassen müssen, um wieder ans Ende der Welt zurückzukehren... :-(
Ich liebe meine kleine WG am beschaulichen Stadtrand, in einer sehr ruhigen Gegend, die aber trotzdem keine 20 Minuten zu Fuss vom Stadtkern entfernt ist; die Auswahl an Läden, die man hier finden kann (und nicht nur ein kleiner Dorfladen); die Bars und Lokale, die man für einen leckeren Kaffe oder einen schönen Feierabenddrink besuchen kann...ich liebe einfach alles, was man hier finden kann! Ich könnte das Werk "Ode an die Stadt" verfassen, so sehr schwärme ich für sie! :-))
Eben, es gibt so einige Faktoren, die eine grosse Rolle in meinem Leben spielen und die möchte ich nicht missen, nur weil ich in ein paar blöden Tests schlecht abgeschnitten habe! *bäh* Stadt, Schule, Freunde etc., etc. Alle diese Sachen würden in meinem Leben fehlen und ausserdem war ich erst fähig, etwas an meinem Leben zu ändern, als ich hierhin gekommen bin!
Ich habe dieser Zeit viel zu verdanken: ein selbständiges Leben zu führen (ich konnte früher nicht mal eine Waschmaschine bedienen, da ich noch bei "Hotel Mama" wohnte), besser mit den Finanzen umzugehen, schneller Kontakte zu schliessen, mehr zu wagen, mehr Sport zu treiben (dank den Sportkursen der Schule), mich gesünder zu ernähren (weg mit dieser ekligen Tiefkühlkost!), mich mal ausgefallener zu kleiden und mich so zu akzeptieren, wie ich halt eben so bin. :-)
Und dank den Sportkursen habe ich auch meinen Ehrgeiz wiederentdeckt. Nicht nur auf der sportlichen Ebene, sondern auch auf der schulischen und der persönlichen Ebene! :-)) Neben Bodyforming, Pilate, Aerobic, Streetdance, Poweryoga und Jogging, hat sich auch mein Charakter weiterentwickelt und ich fand ein Ventil, um alle negativen Erlebnisse zu verarbeiten.
Ausserdem habe ich jemanden getroffen, der mich meine letzte grosse Liebe(senttäuschung) hat vergessen lassen. Ich hatte den Mann (meine vermeintlich grosse Liebe, die aber eigentlich nur ein grosses Arschloch und dazu noch ein schlimmer Macho war) auf einen Podest gestellt und alle anderen an ihm gemessen und keiner kam an ihn ran. Dies hatte dann später oft dann dazu geführt, dass meine Beziehungen immer nur oberflächlich blieben und ich immer das Gefühl hatte, etwas stimme nicht.
Dann habe ich ihn getroffen - ich werde keinen Namen nennen- und dies hat alles verändert. Ich habe bemerkt, dass es noch andere Männer auf dieser Welt gibt und nicht alle sind grosse Arschlöcher. Nein, ich musste sogar feststellen, dass es die nette und lustige Sorte Mann noch gibt, nach der ich immer auf der Suche war. ;-) Und er sieht sogar echt top aus! *lacht*
Leide, leider, bin ich einfach zu schüchtern, ihn anzusprechen. :-( Und bis jetzt ist es erst ein paar Mal zu kurzen Wortwechseln gekommen. Aber immerhin. *gg* Vielleicht entwickelt sich da ja doch noch etwas, auch wenn er wohl den ersten Schritt machen sollte, da ich bei dieser Sache noch etwas von der "alten Schule" bin. Ich mag es einfach, wenn der Mann den ersten Schritt macht... ;-))
Ja, ich würde es echt schon doof finden, wenn ich ihn nicht mehr sehen könnte. :-( Selbst wenn ich niemals mit ihm reden sollte, so könnte ich ihn noch immer anschauen und dies würde mir schon genügen! Ok...ähm...es wäre natürlich schon schöner, wenn man was mit ihm laufen würde...aber sollte dies nicht klappen, wäre es auch keine Tragödie. Anschauen genügt mir ja. ;o))
Heute gehts jedenfalls höchstwahrscheinlich wieder ab in den Tanz-Kurs und da kann ich noch immer weiterschauen, was so auf mich zukommen wird. *gg* Und er wird hoffentlich auch wieder da sein, damit ich mir wieder den Spass erlauben kann, ihn zu beobachten und seine Fähigkeiten zu bewundern. *lacht* Mein Gott, ich klinge ja schon fast wie ein Teenager, obwohl ich diese Phase schon seit Jahren hinter mich gebracht habe...
Wie auch immer...Jetzt heisst es wohl, Daumen drücken und vielleicht werde ich ihn ja wieder sehen und sogar den Mut aufbringen, ihn anzusprechen... ;-)
Samstag, 19. Juni 2010
Auf und davon
Und vielleicht, nur vielleicht, werde ich mit der Zeit wieder zu mir selbst finden...
Sonntag, 13. Juni 2010
Schule, Männer und andere Tücken

Sonntag, 6. Juni 2010
Donner und andere Verstimmungen...
Samstag, 5. Juni 2010
Lesewoche? Klare Untertreibung!
Ich lerne, strenge mich an, versuche alle Infos in meinem Kopf zu speichern... und doch erscheint es mir immer, als würde ich das Licht am Ende des Tunnels nie sehen.... :-((Und so etwas nennet man bei uns in der Schweiz "Prüfungsvorbereitungszeit" oder, wenn man eher den euphemistischen Ausdruck verwenden möchte, der heutzutage bei den meisten Schulen äusserts beliebt ist, könnte man es auch als "Lesewoche" bezeichnen.
"Lesewoche"... hmm... klingt doch so schön - luftig, locker, leicht - ganz so, als könnte es Spass machen! Ha! Von wegen Spass!!! Mehr als einen dampfenden Kopf, wirre Gedanken und einen konfusen Geist erreicht man trotz aller Anstrengung nicht. *seufz*
Da ist es doch viel angenehmer, die Gedanken schweifen zu lassen und sich seinen Träumereien hinzugeben. Ich sehe es schon vor mir: Das weite, tiefblaue Meer, die glitzernde Wasseroberfläche und ich spüre sogar schon eine sanfte Brise, die meine Haut streichelt.
Die Luft ist erfüllt mit dem typischen Duft von Salzwasser - leicht fischig und jodhaltig, aber gleichzeitig mit einer gewissen Frische - das ich sogar auf meinen Lippen schmecken kann, wenn ich verträumt mit meiner Zunge darüber fahre. Ich könnte eine ganze Ode an die Meeresbrise und das Salzwasser verfassen, wenn ich es nur möchte, aber meine Phantasie fliegt weiter, will nicht nur auf ein einziges Detail verweilen und so schweifen meine Gedanken weiter...
Die Sonne scheint heiss auf mich herab, erhitzt den Asphalt, der vor sich hinflimmert, während ich zur Mittagsstunde darüber schlendere. Ich habe Zeit, muss nicht stressen, habe den ganzen Tag nichts vor... ausser mich um mich selbst zu kümmern und all das zu tun, worauf ich Lust habe.
Und genau diese Lust treibt mich weiter, lässt mich den Hügel hinuntersteigen auf einen wunderschönen weissen Sandstrand zu, wo ich genau weiss, dass ich meinen flauschigen Strandlaken werde ausbreiten können und mich der warme Sand wie eine Umarmung willkommen heissen wird.
Ich steige weiter hinab, nähere mich immer mehr meiner Zuflucht entgegen und endlich...endlich, lehne ich mich zurück auf meinem Tuch und geniesse die Ruhe.
Aber nach der Ruhe kommt bekanntlich auch immer wieder ein Sturm! Dunkle Wolken ziehen über mich hinweg, versetzen mich in Unruhe und Angst. Ich versuche ihnen zu entfliehen, aber sie sind schneller. Was soll ich nur tun? Da! Da ist ein Unterschlupf! Nichts wie rein!
Während ich - von meinem sicheren Plätzchen aus - den Sturm draussen vor der Tür beobachte, mache ich mir Gedanken. Wieso musste ich meinen warme, kuschelige Auszeit wieder unterbrechen. Sogar hier muss mich diese blöde Angst und Unruhe verfolgen, aber jetzt habe ich echt genug! Meine Träume lasse ich mir nicht versauen!
Ich lasse meine Sandalen fallen, werfe die Tasche zu Boden und stürze aus meinem Unterschlupf hinaus. Innerhalb von wenigen Sekunden bin ich von oben bis unten nass, alles klebt an mir und ich spüre, wie das Wasser an mir hinunterrinnt. Ich fange an zu lachen, drehe mich im Kreis... immer schnelle... und noch schneller, bis alle Farben ineinander zerfliessen und alles nur noch verschwommen wahrnehmbar ist. Der Regen ist warm, der Wind ist mild...die Elemente heissen mich willkommen, begrüssen mich freudig-erregt und lassen mich an ihrer Stärke teilhaben.
Ich tanze, bewege mich zu einer imaginären Musik und lasse den ganzen Frust aus mir heraus! Ja, bei mir liegt die letzte Entscheidung, denn auch aus schlechten Sachen, kann man eine gute Sache daraus machen! :-) Ich verkünde meine Entscheidung und zeige damit, dass ich mich nicht so leicht unterkriegen lasse. Ja, vielleicht werde ich wieder genervt sein, vielleicht werde ich mich auch wieder beschweren, aber ich werde immer im Hinterkopf behalten, dass nach dem Sturm immer die Ruhe kommt... ;-)
Das Träumen kann man mir schliesslich nicht verbieten. Was, wenn es sogar das Einzige ist, was einem vorantreibt, was einem auf den Beinen hält und noch mit Hoffnung versorgt? Nein, das Träumen kann man uns wirklich nicht verbieten...
Ich sitze also hier - meine Unterlagen um mich herum verteilt - mache fleissig, aber voller Unlust, weitere Notizen über irgendwelche sinnlosen Kriege, die die Menschheit vom Zaun hatte brechen müssen (und für was überhaupt, frage ich mich... Geld? Macht? Langeweile?), nur um irgendwelche eingebildeten (und meist überflüssligen) Bedürfnisse befriedigen zu müssen.
Menschen und ihre Fehler! Nein, wir sind wirklich nicht perfekt...keiner ist es. Aber es gibt immer solche Mensch, die grössere und solche, die kleinere Fehler machen. Meistens müssen wir genau dann noch über diese Menschen reden, die die schlimmsten Fehler begangen haben! Möchte ich also jemals in einem Geschichtsbuch auftauchen? Eher nicht! Nein, danke, denn wenn ich zuerst katastrophale Dummheiten begehen sollte, bevor man sich an mich erinnert, möchte ich viel lieber in Vergessenheit geraten!
Die Augen fallen mir jetzt langsam zu. Morpheus ruft mich zu sich, will mich entführen in seine Welt, welche aber gleichzeitig auch meine ist für heute Nacht, und möchte mir Vergessenheit schenken. Vergessenheit und Ruhe. Ja...ich werde ihm wohl nachgeben, mich in sein Reich begeben und hoffen, dass morgen wieder alles besser sein wird.
Ich schliesse die Augen, lehne mich zurück und fühle wie der Schlaf mich überkommet. Ja, ich heisse dich willkommen, mein Freund! Das Letzte, was ich noch bemerke, ist der Salzgeschmack auf meinen Lippen...
Dienstag, 1. Juni 2010
Regen und schlechtes Wetter
Eigentlich sollte ich genau in diesem Augenblick für meine Sommerabschlussprüfungen lernen, die in 2 Wochen stattfinden werden...aber ich kann mich irgendwie einfach nicht aufraffen, etwas zu tun. Ob es nun am Wetter liegt, meinen immer stärker werdenden Kopfschmerzen oder ganz einfach an meiner Faulheit, kann ich nicht sagen.
Jedenfalls sitze ich mal wieder vor meinem PC, neben mir ein halbvolles Orangensaftglas als Frühstück und starre auf den Bildschirm wie eine bekloppte Idiotin. Im Hintergrund läuft die traurige Musik von "Utada Hikaru" http://www.youtube.com/watch?v=CKPA8L5ZpqU - ganz passend zum Wetter und meiner Stimmung - und draussen klopft leise der Regen gegen mein Fensterscheibe.
