Montag, 28. Juni 2010

Neue Wege beschreiten?

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Buch ein wunderschönes Zitat entdeckt, das sich mir sofort ins Gedächtnis gebrannt hat:

"Versuch nie, auf einem neuen Weg umzudrehen - du weisst nicht, welche Abenteuer dich erwarten."

Und nachdem ich es gelesen hatte, habe ich mir darüber Gedanken gemacht, ob dies denn auch zutrifft. Sollte man diesen Rat wirklich befolgen?

Meiner Meinung nach stimmt es: wenn man einen neuen Weg einschlägt, sollte man ihn auch beschreiten, um zu sehen, wohin dieser Weg uns führt. Eines Tages könnte man es bereuen, es nicht versucht zu haben und man würde sich eventuell selber hassen dafür...

Ein wenig Action im Leben zu haben, schadet sowieso nie. :-) Ich meine die ehrliche, lebensbereichende Action von der puren Sorte! Action, der man noch wirklich vertrauen kann! Wer möchte schon wie ein Spiesser leben, der nie etwas erlebt hat in seinem Leben? Abenteuer, Spannung...und wer weiss, was sonst noch alles geschehen kann? ;-)

Abenteuer gibt es schliesslich, damit man sie auch erlebt und nicht nur blöde herumsitzt und andere bei ihren Abenteuern beobachtet...

Ausserdem bieten kleine Abenteuer genau die richtige Prise Schärfe an, um sich selbst etwas beweisen zu können und immer neue Seiten an der eigenen Persönlichkeit erkennen zu können. Wer kennt sich denn schon zu 100%? Jede neue Situation bringt auch eine andere Facette zum Glänzen...

Und: Man kann so extrem viele Leute kennenlernen, wenn man es möchte. :-) Mit denen kann man dann so einiges erleben, was man sein Leben lang nie wieder vergessen wird - egal ob im postiven oder negativen Sinn - es bleibt jedenfalls eine Lektion fürs Leben.

Man lernt erst etwas im (und vom) Leben, wenn man es selbst am eigenen Leib erfährt! Und neue Wege sind da genau die richtige Lösung dafür: Sie zwingen uns, aus unserem typischen Schema auszubrechen, die Routine zu vergessen und einen Neuanfang zu wagen.

Was wohl andere dazu sagen würden, würde mich schon noch interessieren. Leider kenne ich praktische keine Menschen in meinem Leben, die sich Gedanken darüber machen würden...

Liebessaison eröffnet?

Erscheint es mir, oder ist die Liebeszeit wieder voll erblüht? Irgendwie stehen an jeder Ecke verliebte Paare, die einander sehnsüchtige Blicke zu werfen, als würden sie die Welt um sich herum gar nicht mehr wahrnehmen, sondern in ihrer eigenen kleinen Welt leben... Und ich frage mich langsam, ob ich auf sie eifersüchtig sein sollte, da ich zurzeit keinen Freund habe. Andererseits nervt es mich total, wenn ich Leute auf der Strasse wild knutschen sehe und sie auch noch so Schmatzgeräusche von sich geben! Igitt!

Hier ein kleines Szenario: Da sitzt man an seinem freien Tag gemütlich im Strassencafé, denkt sich nichts grosses dabei, möchte sein Non-fat Vanilla Latte geniessen und da sieht man wie das Pärchen am Tisch gegenüber, Mandel-Pingpong spielt und hört ihre schmatzende, saugende Geräusche! Da würde man am liebsten sein Getränk in der nächsten Abfalltonne befördern und in rasantem Tempo verschwinden, um dies nicht länger mitzuerleben.

Aber nein, man bleibt sitzen, versucht in die andere Richtung zu sehen, schliesslich möchte man den Cafébesuch doch noch geniessen können und den überteuerten Kaffee-Latte schon gar nicht unberührt stehen lassen. Wenn man Glück hat, kann man sein iPod auspacken und die Musik so laut stellen, dass fast das Trommelfell platzt - und was passiert?! Man hört sie trotzdem noch! Dann greift man verzweifelt zur eigentlichen Zuglektüre, möchte sich darauf konzentrieren, doch alles ist nutzlos!! Man kann sie einfach nicht übertönen... *schulterzucken*

Sogar in meiner Wohnung bin ich nicht davor geschützt, denn meine Mitbewohnerin hängt immer mit ihrem Freund dort herum und sie knutsche, turteln, flüstern und kichern...was mich teilweise abstosst (ich komme mir wie eine Voyeurin vor, wenn ich genau daneben auf meinem Sofa sitze) und teilweise frustriert, weil ich auch gerne jemanden zum Kuscheln hätte. *seufz* Abhauen möchte ich von da auch nicht immer (vor allem dann nicht, wenn es draussen regnet), schliesslich zahle ich die eine Hälfte der Miete und nicht er (auch wenn es scheint, dass unsere WG sein zweiter Wohnsitz geworden ist)!! *uff*

So, jetzt verabschiede ich mich wieder, da im Fernsehen gerade "E-mail für dich" läuft und ich geradezu verliebt bin in diesem Film! :-) Also ist es für mich als Fan ein Muss, dass ich mich jetzt von meinem Notebook loseise und nur noch Augen für den Film habe... *verklärter Blick* Ein bisschen Träumen von einer wundervollen und zufälligen Liebe...ja, genau das brauche ich jetzt. :-)

Freitag, 25. Juni 2010

Phantasiereisen

Aus meinem Plan, den Streetdance-Kurs zu besuchen, ist dann am Dienstag doch nichts geworden und so habe ich meinen "Angebeteten" (*lacht*) nicht gesehen. Schade, schade... :-( Aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;o) Dafür habe ich dann hoffentlich am nächsten Dienstag wieder Zeit.

Wer weiss, vielleich war er ja auch gar nicht da und da habe ich mir einen vergeblichen Weg gespart. *gg* Er könnte ja ins Flugzeug gestiegen sein, um ein abenteuerliches Land zu besuchen oder eine fremde Tierart zu finden. Oder vielleicht ist er ja auch unterwegs, um den Yeti zu finden und macht dann noch einen Abstecher in Schottland, um das Monster von Loch Ness zu besuchen. Alles ist möglich... ;oD

Nein, ich phantasiere natürlich nur. Um solch eine Reise zu wagen, scheint er mir zu bodenständig zu sein. da würde es noch eher passen, dass ich ins nächste Flugzeuge springe und mich irgendwohin entführen lasse. Exotische Plätze mit fremden Leuten, neuen Kulturen und lustigen Zwischenfällen. Das wäre jetzt genau das Richtige für mich! Ein wenig frische Luft, ein fremdes Land und viel Zeit auf Entdeckungstour zu gehen...das wäre schön! :-))

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich jetzt frei habe, nachdem ich alle Prüfungen abgelegt habe? Ja, jetzt riecht es endlich auch bei mir wieder nach Freiheit! ;o) Und so ist auch der Drang wieder geweckt, mich in ein Abenteuer zu stürzen! Vor allem nach all den negativen Erlebnissen, die ich in letzter Zeit gehabt hatte, kann ich echt mal was schönes gebrauchen.

Jedenfalls bleibt trotzdem ein gewisse Unsicherheit und Ungeduld in meinem Hinterkopf verankert:

1. Weil ich noch immer keinen Job für diesen Sommer gefunden habe und ich brauche ganz, ganz, gaaaaaaaaaannnnnnnzzzz dringend Geld, weil ich sonst meine Wohnung (und alles drum & dran) nicht mehr bezahlen kann.

2. Die Leute, bei denen ich ein Vorstellungsgespräch hatte, haben sich noch nicht bei mir gemeldet, obwohl sie versprochen hatten, mich schon letzte Woche anzurufen.

3. Meine Prüfungsresultate bekomme ich erst im September und bis dahin muss ich noch bangen, ob ich durch die Prüfungen gekommen bin oder ob sie mich von der Schule schmeissen....und das ist echt eine lange Zeit, um sich schlecht zu fühlen. :-(

Und ich kann im Moment nicht einmal von hier weg, um meinen Kopf frei zu kriegen, da ich (wie oben schon erwähnt) kein Geld mehr besitze, um über die Runden zu kommen. Also muss ich mich auf "Balkonien" einrichten und hoffen, dass ich doch noch etwas finde, damit ich auch weiterhin auf meinem Balkonien überhaupt noch länger bleiben kann! Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich? Ich habe so viele Bewerbungen und Anfragen versendet, dass ich sogar den Überblick über die Anzahl verloren habe...

Dienstag, 22. Juni 2010

Was, wenn doch nicht?

Gott sei Dank, ist es bald vorbei mit den Prüfungen. Es bleibt nur noch eine letzte, die auf morgen angesetzt ist und dann kann ich endlich wieder den wunderbaren Duft der Freiheit riechen! :-) Ich sehe ein Ende in Sicht...

Auf was danach kommt, kann ich keinen Einfluss nehmen und kann nur hoffen, dass ich es doch irgendwie schaffen werde, einigermassen annehmbare Resultate zu erzielen, damit ich weiterhin studieren kann. Es muss einfach irgendwie, denn ein Plan B ist nicht vorhanden und ich möchte auch gar nichts anderes tun!

Ich mag die Menschen, denen ich am Studienplatz begegne und ich mag die meisten Lehrpersonen - trotz komischen Anwandlungen - auch, selbst wenn ich manchmal wütend auf sie werde und sie am liebsten wie die Pest meiden würde. Aber das ist ja normal, als Student hat man immer solche Phasen... :oD

Ausserdem liebe ich diese Stadt, habe mich auf den zweiten Blick in sie verliebt (der erste Blick war etwas zu eingeschränkt gewesen am Anfang) und jetzt wohne ich unter der Woche hier. Wenn ich bedenke, dass ich wieder zurück in mein kleines Dorf müsste, sollte ich die Prüfungen nicht bestehen, bringt mich dieser Gedanke um.

Für mich ist es schon fast zu viel, wenn ich am Wochenende nach Hause zu meiner Mutter muss, um sie zu besuchen. Da geht es keine 5 Minuten und wir haben schon einen handfesten Streit, worauf ich dann sehr angepisst reagiere und mich auf mein Zimmer verziehe. Vonwegen "idyllisches Dorfleben" und "heile Welt"... Nein, ich würde nicht glücklich sein, sollte ich meine Stadt (ich nenne sie sogar schon "meine Stadt") verlassen müssen, um wieder ans Ende der Welt zurückzukehren... :-(

Ich liebe meine kleine WG am beschaulichen Stadtrand, in einer sehr ruhigen Gegend, die aber trotzdem keine 20 Minuten zu Fuss vom Stadtkern entfernt ist; die Auswahl an Läden, die man hier finden kann (und nicht nur ein kleiner Dorfladen); die Bars und Lokale, die man für einen leckeren Kaffe oder einen schönen Feierabenddrink besuchen kann...ich liebe einfach alles, was man hier finden kann! Ich könnte das Werk "Ode an die Stadt" verfassen, so sehr schwärme ich für sie! :-))

Eben, es gibt so einige Faktoren, die eine grosse Rolle in meinem Leben spielen und die möchte ich nicht missen, nur weil ich in ein paar blöden Tests schlecht abgeschnitten habe! *bäh* Stadt, Schule, Freunde etc., etc. Alle diese Sachen würden in meinem Leben fehlen und ausserdem war ich erst fähig, etwas an meinem Leben zu ändern, als ich hierhin gekommen bin!

Ich habe dieser Zeit viel zu verdanken: ein selbständiges Leben zu führen (ich konnte früher nicht mal eine Waschmaschine bedienen, da ich noch bei "Hotel Mama" wohnte), besser mit den Finanzen umzugehen, schneller Kontakte zu schliessen, mehr zu wagen, mehr Sport zu treiben (dank den Sportkursen der Schule), mich gesünder zu ernähren (weg mit dieser ekligen Tiefkühlkost!), mich mal ausgefallener zu kleiden und mich so zu akzeptieren, wie ich halt eben so bin. :-)

Und dank den Sportkursen habe ich auch meinen Ehrgeiz wiederentdeckt. Nicht nur auf der sportlichen Ebene, sondern auch auf der schulischen und der persönlichen Ebene! :-)) Neben Bodyforming, Pilate, Aerobic, Streetdance, Poweryoga und Jogging, hat sich auch mein Charakter weiterentwickelt und ich fand ein Ventil, um alle negativen Erlebnisse zu verarbeiten.

Ausserdem habe ich jemanden getroffen, der mich meine letzte grosse Liebe(senttäuschung) hat vergessen lassen. Ich hatte den Mann (meine vermeintlich grosse Liebe, die aber eigentlich nur ein grosses Arschloch und dazu noch ein schlimmer Macho war) auf einen Podest gestellt und alle anderen an ihm gemessen und keiner kam an ihn ran. Dies hatte dann später oft dann dazu geführt, dass meine Beziehungen immer nur oberflächlich blieben und ich immer das Gefühl hatte, etwas stimme nicht.

Dann habe ich ihn getroffen - ich werde keinen Namen nennen- und dies hat alles verändert. Ich habe bemerkt, dass es noch andere Männer auf dieser Welt gibt und nicht alle sind grosse Arschlöcher. Nein, ich musste sogar feststellen, dass es die nette und lustige Sorte Mann noch gibt, nach der ich immer auf der Suche war. ;-) Und er sieht sogar echt top aus! *lacht*

Leide, leider, bin ich einfach zu schüchtern, ihn anzusprechen. :-( Und bis jetzt ist es erst ein paar Mal zu kurzen Wortwechseln gekommen. Aber immerhin. *gg* Vielleicht entwickelt sich da ja doch noch etwas, auch wenn er wohl den ersten Schritt machen sollte, da ich bei dieser Sache noch etwas von der "alten Schule" bin. Ich mag es einfach, wenn der Mann den ersten Schritt macht... ;-))

Ja, ich würde es echt schon doof finden, wenn ich ihn nicht mehr sehen könnte. :-( Selbst wenn ich niemals mit ihm reden sollte, so könnte ich ihn noch immer anschauen und dies würde mir schon genügen! Ok...ähm...es wäre natürlich schon schöner, wenn man was mit ihm laufen würde...aber sollte dies nicht klappen, wäre es auch keine Tragödie. Anschauen genügt mir ja. ;o))

Heute gehts jedenfalls höchstwahrscheinlich wieder ab in den Tanz-Kurs und da kann ich noch immer weiterschauen, was so auf mich zukommen wird. *gg* Und er wird hoffentlich auch wieder da sein, damit ich mir wieder den Spass erlauben kann, ihn zu beobachten und seine Fähigkeiten zu bewundern. *lacht* Mein Gott, ich klinge ja schon fast wie ein Teenager, obwohl ich diese Phase schon seit Jahren hinter mich gebracht habe...

Wie auch immer...Jetzt heisst es wohl, Daumen drücken und vielleicht werde ich ihn ja wieder sehen und sogar den Mut aufbringen, ihn anzusprechen... ;-)

Samstag, 19. Juni 2010

Auf und davon

Dunkle Wolken scheinen im Moment mein Leben zu symbolisiern, zu bedecken, zu leiten... Eine grosse dunkle Wolke, die über meinem Haupt schwebt, ganz plötzlich aufreisst und mich bis auf die Haut durchnässt.

Sonnenschein, das Mädchen, das ich früher mal war, scheint verschwunden zu sein und mit ihr meine gute Laune, mein Glück, mein Fröhlichkeit und meine Freundlichkeit. Irgendwo auf dem Weg hierhin, ist sie ganz plötzlich in den Tiefen verloren gegangen...heimatlos, verlassen, vergessen, ohne Hoffnung und erfüllt von einer inneren Leere.

Mein jetztiges Leben besteht nur noch aus einem steinigen Weg, der zu allem Überfluss auch noch rutschig geworden ist durch den schlammigen Untergrund. Regen und Erde...aufgeweicht, verformt, schmutzig, matschig...nein, überhaupt kein Grund zur Freude.

Der Sonnenschein des Lebens ist dem Ernst des Leben gewichen und hat mich in einer undurchdringlichen Dunkelheit zurückgelassen. Ich: ein Opfer, eine Gefangene eine zur totalen Finsternis Verurteilten...

Ich, die dachte, ich hätte das Licht am Ende des Tunnels sowieso schon verloren, merke nun, dass alles Vorhergehende nur ein Vorgeschmack gewesen war, auf das, was noch folgen würde. Die Situation wurde von ernst zu bitterernst!

Der Ernst des Lebens hat mit voller Wucht unerbittlich zugeschlagen. Ein letzter Schlag ins Gesicht, ein letzter Dolchstoss in den Rücken, bevor das Todesurteil unterschrieben wurde. Das Todesurteil, nie wieder Licht sehen und Glücklich sein zu können.

Vielleicht ist es mal Zeit, meine Koffer zu packen, alles hinter mich zu lassen und ein völlig neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen. Ich muss wieder zu meiner inneren Ruhe kommen, meine Harmonie finden...mich selbst wieder finden. Das Mädchen, das ich mal war, die Frau, die ich heute bin und beide zusammen vermischen, um mich selbst ganz neu zu erfinden.

Eine Auszeit täte mir wirklich gut, da könnte ich alle meine Sorgen vergessen. Vielleicht sollte ich wieder Ferien in der Toscana machen, wo die Menschen alle mit einer Ruhe und Selbstzufriedenheit gesegnet sind, die man nur beneiden kann. In der Zwischenzeit werde ich eine Film ("Unter der Sonne der Toskana" http://www.youtube.com/watch?v=vdJGMZDY0-8&feature=PlayList&p=CD8D36CE24BEC0C4&playnext_from=PL&playnext=1&index=28) geniessen, der mich daran erinnert, wie schön es dort ist...und der mich nach langer Zeit wieder träume lässt...
Und vielleicht, nur vielleicht, werde ich mit der Zeit wieder zu mir selbst finden...

Sonntag, 13. Juni 2010

Schule, Männer und andere Tücken


Und weiter gehts mit extrem viel Material für mein Studium und noch immer ist kein Ende in Sicht!! Nein, wenn ich sogar ehrlich bin, scheint es mir sogar, als würde mich ein schwarzes Loch fressen...mich geradezu verschlingen! Mich herumwirbeln, mich aussagen und mich in eine tiefe Depression hineinziehen. :-(( Glück, Ruhe, Freude und Zuversicht sind zurzeit nicht Begriffe, die in meinem Vokabular auffindbar wären...

Französische Literatur...französische Literatur?? Ja, genau! Ich habe mal wieder keinen blassen Schimmer und es geht von schlimm zu schlimmer. Ok, ich mag Bücher...nein...ich LIEBE Bücher! Leider sind Geschichtszahlen und Namen nicht meine Stärke...ach ja...und Epochen mit ihren verschiedenen Themenbereichen auch nicht. Wie würde man wohl also eine solche Situation bezeichnen? Ja, genau richtig: "Ein Griff ins Klo!"

Nun gut, meine Studium wird wohl den Bach hinuntergehen. *ironisches Lachen* Aber immerhin werde ich meinen Abgang mit einem richtige guten französischen Buch in der Hand machen können. Ja, ja, wie das Leben eben so spielt...

Nein, mal ernsthaft. Wie beschissen kann das Leben noch werden? Aber das mit dem Buch stimmt. ;o) Ich werde mir "Stupeur et tremblements" von Amélie Nothomb besorgen und dann im Anschluss noch den Film schauen...am besten mit einer riesigen Packung Schokoladeneis als Trost!

Als ob es nicht genug wäre, dass in der Schule echt alles daneben läuft, gibt es da noch dieses kleine finanzielle Problem. Tja, Bewerbungen, Bewerbungen, Bewerbungen! Aber leider scheint niemand eine Hilfskraft zu benötigen!! *uff* Echt frustrierend!! Hatte zwar letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und die kommende Woche sollte ich nochmals von den möglichen Arbeitgebern angerufen werden...aber ich denke, die Schule wird mir ein Strich durch die Rechnung machen (da der Stundenplan einen flexiblen Einsatz leider nicht zulässt). *bäh*

Mit Männern ist im Moment leider auch nicht viel los...man könnte sogar schon fast sagen, es herrscht eine Dürreperiode. :-/ Ja, was da los ist? Ich war schon früher nicht die Art Frau, die sich einfach an einen Typen heranschmeisst, aber da ich nun praktisch nicht mehr die Möglichkeit hatte, Parties zu feiern und sonst auch keine Zeit für Ausgang, sind meine Chancen auf Null gesunken.

Ach ja, ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, das praktisch 90% der Studenten an meiner Schule Frauen sind! Die Studienrichtung ist bei Männern nicht gerade beliebt und die wenigen Männer die da sind, sind entweder schwul, vergeben oder einfach nur der letzte Horror!! :-//

Nun, es gäbe da schon jemand, der mir gefallen würde... Er hat das gleiche Hobby wie ich und wir haben uns genau deswegen in einem HipHop-Kurs von der Schule kennengelernt...ok, kennengelernt ist das falsche Wort, ich habe ihn bemerkt und er hat evtl. auch mich bemerkt (ich mache immer irgendwelche Scherze, da ist es sehr schwierig, mich zu überhören *gg*).
Er ist klug, hübsch, sehr sportlich, freundlich und lustig.
Leider, leider, bin ich zu schüchtern, ihn anzusprechen! Manchmal hasse ich meine Schüchternheit abgrundtief!! Und jedesmals, wenn ich in der Stunde bin und ihn sehe, bringe ich einfach nicht den Mut auf, ihn anzusprechen oder auch nur zwei Worte mit ihm zu wechseln...Echt frustrierend! Ich könnte mich glatt selbst schlagen!! *grr*
Nun, vielleicht werde ich ihm aber auch nie mehr begegnen, da die Kursstunde geändert hat und er vielleicht nicht mehr gehen wird...und sollte ich (wie schon vorher erwähnt) den Job erhalten, müsste ich zur Kurszeit wahrscheinlich arbeiten und könnte ihn nie wieder sehen. Ich bin soooo ein Dummkopf!! Eine dumme Kuh!! Wieso wurde mir nicht ein bisschen Mut mit in die Wiege gelegt? Ich stand bei der Verteilung wohl nicht in vorderster Front...
Leider ist mir meine Mitbewohnerin auch keine grosse Hilfe: Zuerst wollte sie mit mir in die Stunde kommen, um ihn sich anzuschauen bzw. wäre er da gewesen und hätte sie ihn cool gefunden, hätte sie versucht, ihn sich zu schnappen. Kein Scherz!! Sie hat es mir mitten ins Gesicht gesagt! (Und so etwas nenne ich "Freundin"...vielleicht sollte ich es mir nochmals gut überlegen!) Dann hat sie sich halb über mich lustig gemacht und gemeint, ich sollte ihn anspringen und um ein Date bitten...und sollte dies schief gehen, dann könnte ich halt einfach nicht mehr in die HipHop-Stunden gehen.
Und irgendwann hat sie einfach nur bösartig gelacht und gemeint, ich würde ja eh nichts unternehmen, auch wenn ich nichts zu verlieren hätte. Sie hätte nichts anderes von mir erwartet, da ich immer ein Angsthasen bleiben würde...
Ja, ja, der Alltag kann richtig höllisch sein...

Sonntag, 6. Juni 2010

Donner und andere Verstimmungen...

Es erscheint mir fast so, als hätte sich ein Teil meiner Vorstellung von gestern selbständig gemacht und würde mich nun verfolgen! Nein, leider ist es nicht der Strand und auch nicht die strahlend heisse Sonne... Es ist das Gewitter! :-(
Ganz überraschend hat sich von einer Sekunde zur nächsten das Wetter geändert und nun sitze ich hier im Halbdunkeln, höre draussen das sich von Zeit zu Zeit meldende tiefe Grollen des Donners und die gleisenden Blitze des Gottes Zeus. Mein armer Schatz liegt zu meinen Füssen, versucht zu schlafen - kann es aber wegen seiner Angst vor Gewittern doch nicht tun - während er mit seinem weichen Fell meine eiskalten Füsse wärmt.
Neben mir liegen mal wieder Unterrichtsunterlagen verstreut (dieses Mal ist es Deutsch), die ich überhaupt nicht verstehe, aber ich interessiere mich ja auch nicht die Bohne für sie. Nein, in Stimmung zum Lernen bin ich nicht (mal wieder), was mich nicht weiter überrascht, da ich irgendwie langsam anfange zu zweifeln, ob diese Studienrichtung mir wirklich liegt... *seufz*
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich liebe es, aber es kommt mir oft so vor, als würde das Fach MICH nicht mögen... als möchte es sich gegen mich wehren und würde mich mit Blindheit (und Unverständnis) dafür bestrafen, da es mich nicht da haben möchte...
Und wie tröstet sich eine normalsterbliche Frau darüber hinweg? Sie isst eine Tafel Schokolade natürlich! :-) Ok, ich habe diese Variante etwas abgeändert und halte viel lieber ein Schoko-Muffin in den Händen, statt eine ganze Tafel zu verspeisen. ;o)
Aber Schoko bleibt Schoko und so vermittelt es mir ein Gefühl von Trost. Ok, ich werde morgen wohl wieder böse auf mich sein, denn wie man so schön sagt: "Eine Sekunde auf der Zunge, ein Leben lang auf den Hüften." *gg*
Da lenke ich mich dann doch wieder gerne ab und schaue lieber, was sonst noch so läuft. Ich weiss nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber ich liebe Filme und nun läuft nebenbei noch "Mona Lisas Lächeln" (http://www.youtube.com/watch?v=t8_PFfQAfpI), während ich mein Posting verfasse. :-D Muss echt sagen, den finde ich klasse und könnte ihn immer und immer wieder schauen. *träum*
Ich war mal vor Jahren durch Zufall darauf gestossen, als ich bei einem Verwandten meine Ferien verbrachte und mich dort etwas langweilte (ich hatte leider vergessen, Bücher einzupacken). Da ging ich einfach mal spontan einkaufen, entdeckte das Buch zum Filme und verliebte mich darin. Als ich wieder zu Hause war, war das Erste, was ich tat, mir diesen Film zu besorgen, damit ich es mir anschauen konnte und ich habe diese Entscheidung nie bereut. :-))
Wenn wir schon bei Filmen sind, würde ich noch gerne "French Kiss" (http://www.youtube.com/watch?v=TF9xsk3tmoA) empfehlen mit Meg Ryan und Kevin Kline. Der ist einfach sensationell! :-) Ich liebe ihn! Ist vielleicht etwas älter, aber noch immer einen schönen Fernsehabend wert und man wird sicher nicht enttäuscht, wie es bei anderen Filmen heutzutags oft der Fall ist...
So, es ist dann wohl Zeit, auch etwas Musik zu hören und da draussen schlechtes Wetter ist, bin ich in der Stimmung für etwas langsames und trauriges. Gerade habe ich das neue Lied von Stanfour zusammen mit Esmée Denters (welche über "youtube" Bekanntheit erlangte) entdeckt und so gebe ich euch einfach mal den Link (http://www.youtube.com/watch?v=gPR6a6cvaNo) weiter, damit ihr es euch auch mal anhören könnt. ;-)
Ja, was es sonst so gibt? Hmm...viel zu viele Sorgen! *uff* Ich suche eine Arbeit (muss mein Studium irgendwie finanzieren), sollte noch meine WG fertig einrichten (ohne Geld ein grosses Problem), muss für meine Prüfungen lernen (verstehe aber rein gar nichts davon), weiss nicht ob meine beste Freundin wirklich meine beste Freundin ist (sie ist immer so komisch drauf, schon fast feindselig...das Problem dabei: sie ist meine WG-Mitbewohnerin), bin auf der Suche nach einem Freund (es fühlt sich so leer an ohne jemanden an meiner Seite), habe Streit mit meiner Mutter (genau weil ich ausgezogen bin, um in einer WG zu wohnen) und ich habe keinen blassen Schimmer, wie meine Zukunft aussehen wird.
Nein, es ist einfach keine gute Zeit für mich. Ich bete jeden Abend dafür, dass sich mein Leben zum Besseren verändern möge... dass, wenn ich meine Augen am nächsten Morgen öffne, sich alles verändert haben wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und ich werde weiterhin versuchen, sie in meinem Herzen am Leben zu erhalten.

Samstag, 5. Juni 2010

Lesewoche? Klare Untertreibung!

Ich lerne, strenge mich an, versuche alle Infos in meinem Kopf zu speichern... und doch erscheint es mir immer, als würde ich das Licht am Ende des Tunnels nie sehen.... :-((

Und so etwas nennet man bei uns in der Schweiz "Prüfungsvorbereitungszeit" oder, wenn man eher den euphemistischen Ausdruck verwenden möchte, der heutzutage bei den meisten Schulen äusserts beliebt ist, könnte man es auch als "Lesewoche" bezeichnen.

"Lesewoche"... hmm... klingt doch so schön - luftig, locker, leicht - ganz so, als könnte es Spass machen! Ha! Von wegen Spass!!! Mehr als einen dampfenden Kopf, wirre Gedanken und einen konfusen Geist erreicht man trotz aller Anstrengung nicht. *seufz*

Da ist es doch viel angenehmer, die Gedanken schweifen zu lassen und sich seinen Träumereien hinzugeben. Ich sehe es schon vor mir: Das weite, tiefblaue Meer, die glitzernde Wasseroberfläche und ich spüre sogar schon eine sanfte Brise, die meine Haut streichelt.

Die Luft ist erfüllt mit dem typischen Duft von Salzwasser - leicht fischig und jodhaltig, aber gleichzeitig mit einer gewissen Frische - das ich sogar auf meinen Lippen schmecken kann, wenn ich verträumt mit meiner Zunge darüber fahre. Ich könnte eine ganze Ode an die Meeresbrise und das Salzwasser verfassen, wenn ich es nur möchte, aber meine Phantasie fliegt weiter, will nicht nur auf ein einziges Detail verweilen und so schweifen meine Gedanken weiter...

Die Sonne scheint heiss auf mich herab, erhitzt den Asphalt, der vor sich hinflimmert, während ich zur Mittagsstunde darüber schlendere. Ich habe Zeit, muss nicht stressen, habe den ganzen Tag nichts vor... ausser mich um mich selbst zu kümmern und all das zu tun, worauf ich Lust habe.

Und genau diese Lust treibt mich weiter, lässt mich den Hügel hinuntersteigen auf einen wunderschönen weissen Sandstrand zu, wo ich genau weiss, dass ich meinen flauschigen Strandlaken werde ausbreiten können und mich der warme Sand wie eine Umarmung willkommen heissen wird.

Ich steige weiter hinab, nähere mich immer mehr meiner Zuflucht entgegen und endlich...endlich, lehne ich mich zurück auf meinem Tuch und geniesse die Ruhe.

Aber nach der Ruhe kommt bekanntlich auch immer wieder ein Sturm! Dunkle Wolken ziehen über mich hinweg, versetzen mich in Unruhe und Angst. Ich versuche ihnen zu entfliehen, aber sie sind schneller. Was soll ich nur tun? Da! Da ist ein Unterschlupf! Nichts wie rein!

Während ich - von meinem sicheren Plätzchen aus - den Sturm draussen vor der Tür beobachte, mache ich mir Gedanken. Wieso musste ich meinen warme, kuschelige Auszeit wieder unterbrechen. Sogar hier muss mich diese blöde Angst und Unruhe verfolgen, aber jetzt habe ich echt genug! Meine Träume lasse ich mir nicht versauen!

Ich lasse meine Sandalen fallen, werfe die Tasche zu Boden und stürze aus meinem Unterschlupf hinaus. Innerhalb von wenigen Sekunden bin ich von oben bis unten nass, alles klebt an mir und ich spüre, wie das Wasser an mir hinunterrinnt. Ich fange an zu lachen, drehe mich im Kreis... immer schnelle... und noch schneller, bis alle Farben ineinander zerfliessen und alles nur noch verschwommen wahrnehmbar ist. Der Regen ist warm, der Wind ist mild...die Elemente heissen mich willkommen, begrüssen mich freudig-erregt und lassen mich an ihrer Stärke teilhaben.

Ich tanze, bewege mich zu einer imaginären Musik und lasse den ganzen Frust aus mir heraus! Ja, bei mir liegt die letzte Entscheidung, denn auch aus schlechten Sachen, kann man eine gute Sache daraus machen! :-) Ich verkünde meine Entscheidung und zeige damit, dass ich mich nicht so leicht unterkriegen lasse. Ja, vielleicht werde ich wieder genervt sein, vielleicht werde ich mich auch wieder beschweren, aber ich werde immer im Hinterkopf behalten, dass nach dem Sturm immer die Ruhe kommt... ;-)

Das Träumen kann man mir schliesslich nicht verbieten. Was, wenn es sogar das Einzige ist, was einem vorantreibt, was einem auf den Beinen hält und noch mit Hoffnung versorgt? Nein, das Träumen kann man uns wirklich nicht verbieten...

Ich sitze also hier - meine Unterlagen um mich herum verteilt - mache fleissig, aber voller Unlust, weitere Notizen über irgendwelche sinnlosen Kriege, die die Menschheit vom Zaun hatte brechen müssen (und für was überhaupt, frage ich mich... Geld? Macht? Langeweile?), nur um irgendwelche eingebildeten (und meist überflüssligen) Bedürfnisse befriedigen zu müssen.

Menschen und ihre Fehler! Nein, wir sind wirklich nicht perfekt...keiner ist es. Aber es gibt immer solche Mensch, die grössere und solche, die kleinere Fehler machen. Meistens müssen wir genau dann noch über diese Menschen reden, die die schlimmsten Fehler begangen haben! Möchte ich also jemals in einem Geschichtsbuch auftauchen? Eher nicht! Nein, danke, denn wenn ich zuerst katastrophale Dummheiten begehen sollte, bevor man sich an mich erinnert, möchte ich viel lieber in Vergessenheit geraten!

Die Augen fallen mir jetzt langsam zu. Morpheus ruft mich zu sich, will mich entführen in seine Welt, welche aber gleichzeitig auch meine ist für heute Nacht, und möchte mir Vergessenheit schenken. Vergessenheit und Ruhe. Ja...ich werde ihm wohl nachgeben, mich in sein Reich begeben und hoffen, dass morgen wieder alles besser sein wird.

Ich schliesse die Augen, lehne mich zurück und fühle wie der Schlaf mich überkommet. Ja, ich heisse dich willkommen, mein Freund! Das Letzte, was ich noch bemerke, ist der Salzgeschmack auf meinen Lippen...

Dienstag, 1. Juni 2010

Regen und schlechtes Wetter


Was kann man machen, wenn es draussen stürmt und die Lust, etwas zu unternehmen, ausbleibt? Mein Rezept heisst dann immer: Sich unter die Decke kuscheln und auf bessere Zeiten warten! *lacht* (Setzt natürlich voraus, dass man Zeit dafür hat, sonst klappt es nicht...man sollte es also am besten in den Ferien, am Wochenende oder in der Freizeit anwenden!)

Eigentlich sollte ich genau in diesem Augenblick für meine Sommerabschlussprüfungen lernen, die in 2 Wochen stattfinden werden...aber ich kann mich irgendwie einfach nicht aufraffen, etwas zu tun. Ob es nun am Wetter liegt, meinen immer stärker werdenden Kopfschmerzen oder ganz einfach an meiner Faulheit, kann ich nicht sagen.

Jedenfalls sitze ich mal wieder vor meinem PC, neben mir ein halbvolles Orangensaftglas als Frühstück und starre auf den Bildschirm wie eine bekloppte Idiotin. Im Hintergrund läuft die traurige Musik von "Utada Hikaru" http://www.youtube.com/watch?v=CKPA8L5ZpqU - ganz passend zum Wetter und meiner Stimmung - und draussen klopft leise der Regen gegen mein Fensterscheibe.

Wenn ich nicht aufpasse, wird meine Mitbewohnerin von der Arbeit zurückkommen und mich hier so vorfinden: Aus dem Fenster starrend, ganz abwesend und in einer trüben Verfassung. Wir nennen diese Zeit dann immer "die Phase" oder wenn es sogar schlimmer ist "die Depri-Phase".

Ich mag diese Art von Stimmung (oder sogar plötzlicher Stimmungsumschwung?) nicht bei mir, denn normalerweise bin ich immer sehr fröhlich und bei guter Laune. Kein Wunder gab man mir den Übernamen "Sonnenschein"! Bei dem Hundert-Watt-Lächeln, das mir sonst immer im Gesicht "klebt"... *gg* Jedenfalls ist heute nicht mein Tag...ok, es war schon länger nicht mehr "mein Tag", wenn man es genau nehmen möchte...

Kennt ihr diesen Zustand auch, wenn nie ewas zu klappen scheint und man sich fühlt, als würde man entlang einer Klippe spazieren gehen, die man bei einem falschen Schritt hinunterstürzen würde? So ergeht es mir schon seit einiger Zeit und mir scheint, dieser Zustand hört nie auf... *seufz*

Ich warte noch immer auf den Augenblick, in dem der Schalter wieder umgelegt wird und ich wieder fröhlich sein kann und etwas Glück habe. Na toll! Jetzt habe ich automatisch wieder einen traurigen Song ausgewählt! *uff* http://www.youtube.com/watch?v=LkmFc6C8nkA

Aber vielleicht brauche ich einfach mal wieder eine Auszeit von allem und mein Körper zeigt es mir mit dieser schlechten Stimmung. :-( Stress da, Stress dort - man kann ihm einfach nicht entgehen, unsere Gesellschaft kennt nichts mehr und hält es langsam für den Normalzustand, den jeder kennen sollte.

Am liebsten würde ich laut hinausschreien! Meine Wut, mein Entsetzen, meine Traurigkeit, meinen Frust und alles, was mir sonst noch auf der Seele liegt und ich sonst nicht preisgeben kann im Alltag.

Ja, ich denke, es wäre mal wieder Zeit, sich zu wehren...gegen eine schlechte Stimmung, gegen diese regnerische Wetter, gegen den Stress und alles, was sonst noch nervt! :-)